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Tipps für inklusive (integrative) Fahrten nach Taizé
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Sich
im Vorfeld beraten lassen durch Personen, die Erfahrung im Bereich der
Behindertenarbeit haben und/oder eine Fortbildung im Bereich der
Inklussionsassistenz besuchen.
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Klären
aus welchen Bereich zusätzliche finanzielle Mittel kommen, die diese
Initiative unterstützen.
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Bei
der Ausschreibung der Fahrt nach Taizé Menschen mit einer Behinderung
aus der Gemeinde in den Blick nehmen. Sie persönlich ansprechen und
ihnen Mut machen mitzukommen.
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Rechtzeitig
mit der Gemeinschaft von Taizé klären, ob den Bedürfnissen des
Teilnehmenden mit einer Behinderung vor Ort auch entsprochen werden
kann. Im Zweifelfalle erst einmal nach Taizé fahren um die
Gegebenheiten vor Ort persönlich kennen zu lernen.
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Personen
gewinnen, die die Assistenz von Menschen mit einer Behinderung übernehmen.
Nach Möglichkeit diese Tätigkeit auch finanziell honorieren (z.B.
reduzierte Teilnehmerbeitrag, Übernahme der Kosten zu einer
Fortbildung, Ausstellen einer Bescheinigung über die ehrenamtliche Tätigkeit)
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Personen,
die Assistenz übernehmen sollten Taizé mit seinen Abläufen und
Arbeitsbereichen kennen. Ihre Aufgabe ist es in erster Linie dann,
Menschen mit einer Behinderung Taizé erlebbar zu machen.
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Im
Vorfeld der Fahrt, sollten sich die Menschen mit einer Behinderung und
ihre Assistenten treffen und über ihre Wünsche, Bedürfnisse und Befürchtungen
ins Gespräch kommen. Wenn die Assistenz für einen Behinderten mehre
Personen wahrnehmen (was in der Regel sinnvoll ist), muss auch
miteinander konkret besprochen werden, wie die Assistenz aufgeteilt
wird.
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Ein
heikles Thema ist und bleibt die Abfrage wichtiger medizinischer
Informationen zu der Behinderung. Zum einen ist die Privatsphäre zu
achten zum anderen sind aber vor allem im Notfall bestimmte
Informationen unablässig (z.B. verhalten bei Krampfanfällen, regelmäßig
zu verabreichende Medikamente, Telefonnummern von Verwandten) Für die
Anmeldung in Taizé sind in der Regel auch Informationen zu der
Behinderungsart der Teilnehmenden wichtig.
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Personen,
die Assistenz übernehmen sollten dafür eintreten, dass Menschen mit
einer Behinderung auch in einem geeigneten Bereich in Taizé
mitarbeiten können. Viele Menschen mit einer Behinderung haben in
diesem Bereich ihre besonderen Stärken. Auch wenn Menschen mit einer
Behinderung dann nicht immer das erwartete Tempo und die Genauigkeit
der Aufgabe erfüllen können, sollte dies nicht unbedingt ein
Ausschlussgrund für eine bestimmte Tätigkeit sein. Vielmehr gilt es
danach die Assistenz auszurichten. Da es in Taizé viele helfende Hände
gibt, wäre deshalb zu überlegen, ob ein Mensch mit einer Behinderung
nicht zwei Assistenten zur Seite gestellt bekommen kann (z.B. beim
sortieren von Liederbüchern und Liedblättern). Dabei ist dann
unbedingt erforderlich, dass in den Arbeitsgruppen der Sinn dieser Maßnahme
auch deutlich wird. (Es sind mehr Menschen als regulär in einer
Gruppe, damit alle arbeiten können, in dem Tempo was ihnen
eigen ist und
ohne dass die dadurch Gruppe länger braucht).
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Vorbild
für eine gelungenen Inklusion könnten italienische oder spanische
Gruppen sein. Oft reist in diesen Gruppen auch ein Mensch mit einer
Behinderung mit. Eine solche Gruppe ist oft sehr gut in der Lage, den
besonderen Bedürfnissen eines Menschen mit einer Behinderung zu
entsprechen. Bei soviel gebündelter Kraft und Kompetenz, ist es auch
kein Problem mehr, den Park der Gemeinschaft mit all seinen
Hindernissen zu befahren. So wird dann auch der Bibelspruch „Mit
meinem Gott überspringe ich Mauern“ (Psalm 18,30) ganz konkret
erfahrbar.
RS 2011
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