Seelsorge für Familien

     mit behinderten Kindern

         in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

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Taize´2008 - all inclusive   

Du hattest Keine Zeit zu unserem Nachtreffen zu kommen?

Oh Schade!

Zum kleinen Trost hier noch ein paar neue Bilder.

 

 

 

 

Den Ort Taizé wird wohl zunächst niemand mit einem All Inclusive Urlaub in Verbindung bringen. Und in der Tat, das All Inclusive Angebot der Communauté von Taizé ist anders, als das was man aus dem Reisebüro kennt. All Inclusive hat dort eine andere, neue und weiterreichende Bedeutung. Die Gemeinschaft der Brüder von Taizé haben einen Ort geschaffen der grundsätzlich offen ist für alle Menschen. Das ist mit einer der wichtigen Gründe, weshalb nun schon zum dritten Mal von Stuttgart aus eine Fahrt in das kleine Dorf in Burgund für Menschen mit und ohne Behinderung angeboten wurde. In diesem Jahr war das Novum des Angebots, dass drei Einrichtungen aus der Landeshauptstadt die Fahrt miteinander organisierten: Das evangelische Jugendwerk, das katholische Jugendreferat mit den Salesianern und die Seelsorge für Familien mit behinderten Kindern in Stuttgart. Auf diese Weise kam eine Gruppe zusammen, die sich wunderbar ergänzte und zudem ganz der Philosophie der Communauté entsprach. Selbstverständlich reisten Menschen im Alter von 16 bis 60 Jahren zusammen in einem Bus und fanden in Taizé eine Gruppe, die zu ihnen passte. Leute, die bereits öfters Taizé besucht hatten gaben wertvolle Tipps für die Neuen und Teilnehmer mit Behinderungen fanden Wegbegleiter. Das was Zuhause oft so unvorstellbar ist wurde an diesem französischen Ort plötzlich möglich und wahr. Dieses Miteinander hatte für alle eine große Ausstrahlung und machte Mut neue Wege zu gehen. Und auf wunderschöne Weise wurden die alten Glaubensüberlieferungen mit neuem Leben erfüllt. So war es auch an dem Tag, bevor die Gruppe der über 30-jährigen sich mit der Geschichte von Noah auseinander setzte. Es kam ein großer Regen sintflutartig über alle. Viele hatten Gott sei Dank einen sicheren Platz in einem großen Zelt gefunden, in dem es zudem noch das Abendessen gab. Dann verstummte das Unwetter und alle konnten einen Regenbogen über dem Tal bestaunen. Da fühlte der ein oder andere sich wie Noah und spürte Gottes Versprechen den Menschen für immer nahe zu sein. Am Ende der Woche in Taizé griff Frère Pietro das Symbol des Regenbogens ein weiteres Mal auf. Der Regenbogen erhält seine Schönheit und Bedeutung durch seine unterschiedlichen Farben. So sei es auch bei der Menschheit. Diese Aussage bestärkte das Vorbereitungsteam darin weiterhin in den Pfingstferien inklusiven Fahrten nach Taizé anzubieten. Zudem ist für das nächste Jahr auch eine Fahrt nach Assisi in einer gemischten Gruppe in Planung. Weitere Informationen zu den kommenden Veranstaltungen finden sich auf dieser Homepage unter der Rubrik Aktuelles.  

Raphael Schäfer

Unsere Gruppe - Sorry, aber die alten Fotoapparate haben keine Bildstabilisierung!

 

Drei Mal am Tag in die Kirche

 

und danach zu Tee und leckeren Kuchen!

Tolle Unterbringung, 

 

Arbeit, die gute Laune macht 

und denke immer daran, nach dem Regen ...

Beim Gespräch mit  Frère Georg

und die Zeit danach

an den Quellen

 

 

Brotzeit im Freien

und für den kleinen Hunger danach

ins Oyak      -       Tschuess bis zum nächsten Jahr