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Inklusion auf der Familienfreizeit - Schramberg-Sulgen
2010

Wer hier behindert ist und wer nicht, das
lässt sich gar nicht mehr so genau unterscheiden, zumindest spielt
es keine große Rolle bei der integrativen Familienfreizeit der
katholischen Erwachsenenbildung in Kooperation mit der Seelsorge
für Familien mit behinderten Kindern.
Zwölf Familien oder 22 Erwachsene und 27
Kinder verbrachten die Woche nach Ostern gemeinsam im Feriendorf
Eckenhof in Schramberg-Sulgen.
Einige Familien melden sich schon mehrere Jahre regelmäßig
an, andere waren zum ersten Mal dabei und alle haben bestätigt,
wie wohltuend es ist, sich um nichts kümmern zu müssen und auch
nicht kochen zu müssen. Die Eltern wissen, hier fallen die Kinder
mit Behinderung nicht aus dem Rahmen, sondern sind eingebunden mit
ihren Stärken und Schwächen und Familien ohne behinderte Kinder
spüren, welchen Mehrwert es hat, gemeinsam die Freizeit zu
gestalten.
Inhaltlich standen dieses Mal tierische
Räubergeschichten im Mittelpunkt, allen voran die Bremer
Stadtmusikanten, Tiere die scheinbar ausgemustert sind, aber in
der Gemeinschaft Lebensfreude versprühen. Da wurden Räuberhöhlen
gebaut, ein Räubermahl abends am Lagerfeuer zubereitet und ein
musikalisches Theaterstück eingeprobt.
Ein Ausflug ins Mittelalter anhand einer Familienführung im
Kloster Alpirsbach und das Orientieren und Tiere aufspüren anhand
eines Geo-cache durften nicht fehlen. Jeder Tag war umrahmt von
Liedern, von einem Morgenimpuls und einer abendlichen Rückschau,
die schönsten Erlebnisse hielt jede Familie bildlich auf einer
Stofftasche fest.
Unter dem Motto Feuer, Wasser, Erde und Luft kamen in
den Osterferien 24 Erwachsene und 26 Kinder zusammen, um begegnungsreiche
Tage zu erleben. Familien mit und ohne behinderte Kinder sind zu diesen
Tagen eingeladen. Die Mischung erzeugt eine ganz eigene Atmosphäre und
das Wetter hat sein Übriges getan, dass alle die Tage in guter Erinnerung
habe.
Tobias Haas
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